Optimale Oberflächentemperatur der Fußbodenheizung (Tipps)

Eine Fußbodenheizung ist ideal, um die Wärme im gesamten Raum zu verteilen. Denn diese steigt in der Regel nach oben und kann so optimal im Raum verteilt werden. Anders als bei den herkömmlichen Wandheizungen ist der Aufbau anders und die Wärme der Fußbodenheizung wird in jede Ecke eines Raumes transportiert.

Hierbei gibt es auch Regeln zum Einstellen der Temperatur. Denn die Auslegungstemperatur im Raum ist eine andere als die Oberflächentemperatur. Damit die ideale Wärme in einem Raum im Winter erzielt werden kann, bietet es sich an, hier auf elektrisch arbeitende Raumtemperaturregler zu setzen.

Welche Wärme als angenehm zu sehen ist und wie die optimale Oberflächentemperatur einer Bodenheizung hierbei auszusehen hat, erklärt der folgende Artikel.

Die Vorlauftemperatur richtig einstellen

Um eine Fußbodenheizung, die nachträglich in eine Wohnung oder ein Haus eingebaut wurde, auf die optimale Temperatur einzustellen, ist es wichtig, hier die passende Vorlauftemperatur einzustellen. Diese ist variabel, auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet und sorgt je nach Raum und Nutzung für das optimale Raumklima.

Über die Heizanlage und den Stellantrieb von Buderus wird Heizwasser durch die Rohre der Fußbodenheizung geleitet, damit diese erwärmt wird und die Wärme nach oben über den Boden in den Raum abgeben kann.

Bei der Regelung der Temperatur des Heizwassers handelt es sich um die Vorlauftemperatur, die eine Temperaturspreizung zur Umgebungstemperatur besitzt. Diese darf nicht mit der späteren Raumtemperatur verwechselt werden und muss immer höher sein, als die im Endeffekt gewünschte Temperatur im Raum.

Denn durch den Boden und die Umgebungstemperatur wird die abgegebene Wärme aus der Fußbodenheizung entsprechend umgewandelt und abgekühlt.

Wie hoch ist das gewünschte Raumklima

Je nachdem, in welchem Raum in Ihrer Wohnung Sie sich befinden, benötigen Sie auch eine andere Temperatur. So sind in der Regel Küche, Schlafzimmer und Kinderzimmer ein paar Grad kühler als das Wohnzimmer oder Bad.

Das liegt daran, dass Sie sich im Wohnzimmer etwa weniger bewegen als in der Küche. Das Schlafzimmer darf für einen gesunden Schlaf ebenfalls nicht zu warm sein. So wird auch darauf verwiesen, dass die Vorlauftemperatur in Wohnräumen bei maximal 29° Celsius liegen soll, in Bädern sollte diese bei 33° Celsius liegen.

Zudem kommt es auf den Bodenbelag an, welche Temperatur hier optimal ist. Denn verlegen Sie Laminat oder Parkett, erwärmt sich dieses besser und hält länger vor, als etwa Fliesen in der Küche oder im Bad. Zudem ist die Fußbodenheizung meist in Estrich eingelassen, was ebenfalls eine andere Auslegung der bestehenden Temperatur erzeugt, die der elektrische Raumtemperaturregler anzeigt.

Im Video erklärt – so kann der Laie die Durchflussmenge ändern

Manchmal muss auch die Durchflussmenge des Wassers in den Rohren einer Fußbodenheizung geändert werden. Dies kann sich auf die optimale Oberflächentemperatur für das gesunde Raumklima auswirken.

So wird im Video anschaulich erklärt, wie die Menge an Wasser verringert oder erhöht werden kann, um die richtige Temperatur einstellen zu können. Hierzu werden auch Thermostate und Stellantriebe benötigt, die bei der Ermittlung der Rücklauftemperatur helfen können.

Die Vorlauftemperatur für ein gesundes Raumklima berechnen

Sie können für das gesunde Raumklima die optimale Vorlauftemperatur berechnen lassen. Hierbei hilft der Fachbetrieb. Der ideale Wert hat viele Vorteile. Denn nicht nur auf Behaglichkeit und Wohlfühlatmosphäre hat dieser Einfluss, sondern auch auf die Energieeffizienz und Kosten.

Allerdings ist es hierbei sinnvoller, den Heizungsbauer zum Rat zu fragen und die Ermittlung nicht selbst durchzuführen. Als Erstes muss eine Heizlastberechnung vorgenommen werden. Hierzu gehören Wärmeverluste, wie beim Lüften eines Raumes.

Zudem werden Außentemperatur oder der Wärmeverlust, der über den Boden selbst entsteht, berücksichtigt. Alles zusammen wird dann durch die Bodenfläche dividiert, die hier zum Heizen verfügbar ist. Nach einer weiteren Berechnung steht dann die maximale Watt-Leistung fest, die für das optimale Raumklima sorgt. Diese kann digital oder analog am Temperaturregler eingestellt werden.

Der Nutzen einer idealen Vorlauftemperatur mit Raumtemperaturregler

Der Nutzen der idealen Vorlauftemperatur liegt hierbei klar auf der Hand. Denn so erhalten Sie nicht nur das beste Raumklima, sondern können auch viel Geld sparen. Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass die Vorlauftemperatur bis zu maximale 60° Celsius betragen darf, ist dies in der Regel für die meisten Räume viel zu hoch.

Denn je höher die Temperaturen des Wassers sind, auf die dieses erwärmt werden muss, desto mehr Energie wird auch verbraucht und Sie müssen in jedem Jahr mit höheren Kosten rechnen, die vermieden werden können.

Daher ist es sinnvoll, eine Temperaturregelung von Alpha, Funk oder Gira einzubauen, die nicht nur erhöht, sondern auch auf die Absenktemperatur achtet. Sie können zudem auch immer eine geringere Niedertemperatur nutzen, wenn ein Raum von anderen Wärmequellen umgeben ist, dann muss der Vorlauf der Fußbodenheizung gar nicht so hoch sein.

Temperatur Anzeige einstellen

Möbel und andere Gegenstände spielen im Raum ebenfalls eine Rolle

Wenn Sie einen Raum mit Fußbodenheizung einrichten, sollten Sie immer darauf achten, dass eine möglichst große Fläche frei bleibt, um die Wärme ideal im Raum verteilen zu können.

Je mehr Gegenstände hier verteilt sind, ein großer Teppich auf dem Laminat oder den Fliesen liegt und viele Pflanzen in großen Töpfen auf dem Boden stehen, desto höher muss die Oberflächentemperatur eingestellt werden.

Die empfohlene maximale Einstellung der Bodentemperatur liegt in der Regel höher als das Raumthermostat angibt, daher sind auch die Wurzeln der Pflanzen vor einem Austrocknen gefährdet

Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten einer optimalen Oberflächentemperatur

Je nachdem, um welchen Raum es sich handelt, der mit der Fußbodenheizung beheizt wird, muss die Oberflächentemperatur durch die Wassertemperatur entsprechend eingestellt werden. Es wird empfohlen, bei max. 60° Grad nicht mehr weiter zu erwärmen.

In der Regel reichen für die Vorlauftemperatur jedoch geringere Gradzahlen bereits aus, wenn ein Rücklauftemperaturbegrenzer angeschlossen wurde. Eine elektrische betriebene Wärmepumpe von Busch hilft hierbei in ihrer Funktion, das Wasser gleichmäßig durch die Rohre zu pumpen und überall sinnvoll zu verteilen.

Die zu erreichende Wohlfühltemperatur ist hierbei in jedem Raum anders und muss entsprechend eingestellt werden. Ein Temperaturfühler hilft in einem solchen Fall, die wirklich entstandene Temperatur im Raum zu ermitteln.

Auch aufgestellte Gegenstände oder ein großer Teppich spielen eine große Rolle. Die Niedertemperatur sowie auch die Kesseltemperatur sollten jedoch immer höher liegen, als die gewünschte Raumtemperatur selbst.

 

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