Fußbodenheizung ungesund? | Nachteile, Probleme & Risiken

Die Fußbodenheizung ist ohne Frage eine der komfortablen Dinge in den eigenen vier Wänden. Sie hält die Füße und Beine warm und sorgt für eine angenehme, konstante Raumtemperatur.

Die Bodenheizung kann mit unterschiedlichem Bodenbelag wie Fliesen, Laminat oder Parkett kombiniert werden und lässt sich im Estrich verlegen. Ein Nachrüsten ist ebenfalls problemlos möglich, wenn Fußboden-Aufbau und Stellantrieb korrekt berücksichtigt werden.

Die elektrisch betriebene Heizung lässt sich über einen Thermostat einstellen und müsste doch eigentlich gut für unsere Gesundheit sein. Doch immer wieder hört man das Gerücht, dass elektrische Bodenheizungen ungesund sei und für gesundheitliche Beeinträchtigungen sorgen soll. Was ist dran an dieser Meinung?

Eine Fußbodenheizung bringt Vor- und Nachteile

Wie bei vielen Dingen ist es auch bei einer Fußbodenheizung, sie bietet zahlreiche Vorteile und bringt auch den ein oder anderen Nachteil mit sich. Letzteres sind jedoch eher die Kosten bei der Anschaffung sowie der etwas komplizierte Eingriff bei einer möglichen Reparatur.

Zudem reagiert diese Art der Heizung eher träge. Für viele stellt sich die Frage, wie gesundheitsschädlich solch eine Fußbodenheizung denn sein kann. Ist sie wirklich ungesund oder ist sie eher gesund? Birgt sie Risiken, wenn sie im Schlafzimmer installiert ist?

Gesundheitliche Bedenken bestehen primär hinsichtlich Venenleiden, schwitzigen Füßen und Feinstaubbelastung durch die elektrische Bodenheizung. Stimmt es, dass die Fußbodenheizung wirklich solche Nachteile hat und der Gesundheit schadet?

Füße Boden Kind barfuß

Im Hinblick auf die Venenleiden ist die Befürchtung durch Risiken und Probleme einer Fußbodenheizung nicht ganz abwegig. Wer an dieser Beeinträchtigung leidet, für den ist die Wärme nicht besonders förderlich für die Gesundheit.

Wirklich gesundheitsschädlich wird die Fußbodenheizung allerdings erst, wenn diese über den Raumthermostat zu warm eingestellt wird. Eine falsche Installation kann ebenfalls eher ungesund sein, ansonsten haben Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Leiden der Venen nichts zu befürchten.

Ebenso ist es mit schwitzigen Füssen, diese bekommt man erst, wenn die Heizung zu hoch eingestellt ist. Über eine eventuelle Feinstaubbelastung durch eine Bodenheizung kann man streiten. Herkömmliche Heizkörper ziehen Staubpartikel an und wirbeln diese in die Luft.

Dasselbe kann passieren, wenn eine Schicht mit warmer Luft von der Fußbodenheizung nach oben zieht. Hier kann Staub vom Fußboden aufgewirbelt werden. Heizungsluft birgt für Asthmatiker und Allergiker immer Probleme, egal ob vom Heizkörper oder vom Fußboden her.

Weitere Bedenken werden in Sachen elektrische Schadstoffe wie etwa Elektrosmog geäußert. Allerdings wird eine Fußbodenheizung so installiert, dass Elektrosmog erst gar nicht in die betroffenen Wohnräume oder ins Schlafzimmer gelangt.

Venenleiden durch Fußbodenheizung – kurze Stellungnahme

YouTube

In diesem Video legt der nette Herr kurz dar, warm eine Fußbodenheizung nicht gesundheitsschädlich ist. Wäre es wirklich so, dass Venenleiden durch Wärme von unten entstehen, dann hätten die Menschen in den heißen Regionen der Welt wohl alle Venenleiden oder ähnliche Probleme.

Fazit

Wärme ist bei Venenleiden nicht wirklich empfehlenswert. Allerdings ist die richtig eingestellte Fußbodenheizung keinesfalls gesundheitsschädlich. Auch Schweißfüße können bei 24 Grad noch nicht entstehen, zudem läuft man auf einem warmen Boden eher barfuß, was ebenfalls keine schlecht riechenden Füße erzeugt. Die Nachteile einer Bodenheizung liegen eher in den Anschaffungskosten sowie der trägen Reaktion.

 

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