Dämmung für Fußbodenheizung (Tipps) | Unterbau Estrich

Die Fußbodenheizung gehört wohl zu den beliebtesten Heizungsarten, die derzeit auf dem deutschen Markt zu haben sind. Wer diese Form der Heizung allerdings möglichst effektiv nutzen möchte, der sollte besonderen Wert auf eine gute Dämmung derselben im Unterbau legen.

Denn nur eine solche (z.B. mit Raumthermostat) bedeutet auch ein gutes Heizergebnis. Worauf Sie bei der Wahl Ihres Dämmstoffes achten sollten und welches Material sich hierfür am besten eignet, dies wollen wir Ihnen in diesem Beitrag erläutern.

Wozu benötige ich eine Dämmung?

Ebenso wie beim Dach oder an der Hausfassade dient das Dämmmaterial bei der Fußbodenheizung dem Wärmeerhalt und der Prävention von Wärmeverlust.

Es bewirkt, dass die Heizkörper effektiv arbeiten und die Wärmeenergie zuverlässig im zu beheizenden Raum verteilt wird. Die Dämmung im Estrichunterbau sorgt zudem dafür, dass weniger Schall von der oberen in die untere Etage gelangen kann.

Da zudem nicht nur der Bodenbelag und der Estrich auf der Dämmung liegen, sondern diese durch die verwendeten Möbel zusätzlich belastet wird, sollten Sie einen Dämmstoff mit einer hohen Stabilität wählen, damit dieser keine Gefahr läuft, über kurz oder lang an Leistung zu verlieren.

Worauf es bei der Dämmung der Fußbodenheizung ankommt

Um ein optimales Heizergebnis für Ihre elektrische Bodenheizung zu erhalten, empfiehlt es sich, sich vorab genau zu informieren. Die wichtigsten Nennwerte für die Dämmung der Fußbodenheizung sind die unterschiedlichen Formen, die richtige Dicke sowie die Auswahl der richtigen Dämmstoffe.

Bevor Sie mit der Dämmung Ihrer Fußbodenheizung beginnen, gilt es zunächst den Untergrund vorzubereiten. Die für die elektrische Heizung notwendigerweise zu verlegenden Leitungen werden auf der Rohdecke Ihres Gebäudes angebracht.

Der Aufbau erfolgt zunächst mit einer Trittschall-Dämmplatte, die verhindert, dass z. B. Bewegungsgeräusche durch den Unterboden in tiefere Etagen transportiert werden.

Baustelle Jacke Stützen

Bevor die Leitungen in den Boden eingebracht werden können, muss eine zweite Dämmschicht nach obigem Verfahren verlegt werden. Daraufhin können der Estrich und der Bodenbelag aufgetragen werden.

Gängige Dämmstoffe sind Styropor, Styrodur und Perlit. Entsprechende Hartschaumplatten werden in einer Dicke von zehn bis vierzig Millimetern in den Unterbau eingebracht, um Ihre Fußbodenheizung ideal nach unten abzusichern.

Den Fußboden mit einer Fußbodenheizung nachrüsten – ein Video

Die Dämmung für eine Fußbodenheizung (mit Thermostat und Stellantrieb) im Estrichunterbau zu verlegen, bedarf neben der Routine im Heimwerken auch das Wissen um das richtige Material und die korrekte Vorgehensweise.

Um die Bodenheizung im Nachhinein effektiv einstellen und nutzen zu können und ihr beim Einbau nicht zu schaden, lohnt sich ein Blick auf YouTube. Das Video „Dämmung für Fußbodenheizung / Estrich verlegen im Zeitraffer“ zeigt Ihnen, wie Sie die Bodenheizung inklusive Estrich richtig installieren.

YouTube

Die Bodenheizung dämmen – kein Problem

Egal, ob Sie planen, Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung mit Laminat, Parkett oder Fliesen zu gestalten, die Nutzung einer Fußbodenheizung ist immer die richtige Wahl.

Wenn Sie unnötige Kosten und Probleme beim Verlegen von Estrich, Fußbodenheizung und Dämmung verhindern wollen, dann sollten Sie sich vorab über das notwendige Material und die richtige Vorgehensweise informieren.

Alternativ lohnt sich natürlich auch immer der Weg zum Fachmann, der Sie kompetent beraten und Ihnen Tipps geben kann, wie Sie das Maximum aus Ihrer Anlage herausholen.

 

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