Heizkörper Auslegung | Auslegungstemperatur von Heizung

Die Auslegungstemperatur besagt, wie warm das Wasser der Heizung während der kalten Jahreszeit sein sollte, damit es bei Ihnen zu Hause schön warm ist.

Abhängig ist die Auslegung der Heizung vom Wetter, dem Heizungssystem und dem energetischen Zustand des Gebäudes. Günstig ist es, wenn die Auslegung niedrig ist.

Achten Sie darauf, dass das Sicherheitsventil am Heizkörper korrekt funktioniert. Heizsysteme gibt es unter anderem von Kermi, Buderus, Grundfos, Mag, Noot, Purmo, Vogel und Zehnder.

Weitere Informationen zur Auslegung und wie sie ermittelt wird

Wenn die Temperaturen niedrig sind, geht Wärme aus einem Gebäude verloren. Die tiefsten Temperaturen in Deutschland liegen zwischen -12 bis -16 Grad Celsius. Wenn es so weit ist, muss eine Heizung auf Hochtouren arbeiten.

Das Heizungswasser wird dann per Auslegungstemperatur durch die Heizkörper gesendet, um dem Verlust der Wärme entgegenzuwirken. So wird in allen Räumen wieder eine angenehme Temperatur erreicht.

Es gibt verschiedene Heizkörper, zum Beispiel eine Wandheizung oder eine Infrarotheizung. Bestandteile der Heizung sind neben Sicherheitsventil auch ein Ausdehnungsgefäß und ein Mischer.

Die Heizflächengröße Ihrer Wandheizung hat Einfluss auf die Auslegung. Wie hoch die Temperatur der Pumpenauslegung sein muss, ist also von der Heizfläche abhängig.

Stimmen Sie das Auslegungsprogramm anhand der Auslegungstabelle ab und erstellen Sie auf dieser Grundlage die Berechnung für Ihr Einfamilienhaus. Die Basis dafür bildet die Faustformel. Es gibt zu diesem Thema auch ein PDF, das Sie sich durchlesen können, um mit Ihren Heizkörpern effektiver heizen zu können.

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Weitere Informationen über die Rohrauslegung

Je größer die Heizfläche ist, desto niedriger sollte die Auslegungstemperatur des Heizwassers sein. Diese können Sie mit dem Regelventil einstellen. Daher sollten die Heizflächen im Hinblick auf die Berechnung der Heizlast ausgelegt werden. Die Berechnung dieser basiert auf der tiefsten Außentemperatur in den Räumen und der Region, in denen sie sich befinden.

Die Vorlauftemperatur können Sie per individueller Heizkurveneinstellung an höhere Temperaturen im Außenbereich angleichen. Dabei sorgen niedrige Vorlauftemperaturen für mehr Effizienz. Damit die Heizungsanlage effizient arbeiten kann, sollten Sie also für niedrigere Vorlauftemperaturen sorgen.

Das ermöglicht geringere Rücklauftemperaturen und einen höheren Wirkungsgrad. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig die Ventilauslegung Ihrer Heizung. Wärmepumpen benötigen weniger Strom, wofür der kleinere Temperaturhub verantwortlich ist. So lässt sich auch die Energie der Heizung besser umsetzen.

So können Sie die Auslegungstemperatur Ihrer Heizung verbessern

Die Vorlauftemperatur der Auslegung kann im Bestand gesenkt werden. Das erledigen Heizungsbauer durch größere Heizkörper oder durch das Einbauen einer Flächenheizung.

Der hydraulische Vergleich ist dabei auch empfehlenswert. In diesem Zuge wird die Heizungsanlage so eingestellt, dass die gesamten Heizflächen mit der erforderlichen Menge an Heizwasser durchflossen werden.

Hier kann die Temperatur ebenfalls verbessert werden, damit Sie sich im Winter bei Kälte zu Hause wohlfühlen können. Falls Sie Fragen zum Einstellen der Auslegungstemperatur haben, hilft Ihnen auch ein Experte vor Ort in diesem Bereich weiter.

YouTube Video über das korrekte Einstellen der Vorlauftemperatur Ihrer Heizkörper

Schauen Sie sich in diesem YouTube Video an, wie das korrekte Einstellen der Vorlauftemperatur an Ihren Heizkörpern erfolgen sollte. Die Vorgehensweise ist in einfachen Worten erklärt, sodass auch Laien damit zurechtkommen sollten, die sich vorher noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

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Abschließende Informationen zur Auslegungstemperatur

Bei der Auslegungstemperatur handelt es sich um die erforderliche Höchsttemperatur Ihres Heizungswassers. Diese reicht bei tiefsten Temperaturen gerade eben aus, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit der notwendigen Wärme zu versorgen.

Die dazu notwendige Leistung der Heizung in den Räumen wird auf diese Weise bestimmt. Im Minimum muss diese der Auslegungstemperatur entgegenkommen.

Zum Festlegen der Auslegungstemperatur ist die Außentemperatur wichtig. Sie ist von den Witterungsbedingungen vor Ort abhängig. Deutschlandweit variiert diese in der Regel von -12 bis -16 Grad.

Fazit zur Auslegungstemperatur

Wir haben Ihnen in diesem Ratgeber erklärt, worum es sich bei der Auslegungstemperatur handelt. Darüber hinaus haben wir erläutert, wie Sie diese bei Ihrer Heizung verbessern können und haben Ihnen in einem YouTube Video gezeigt, wie Sie die Vorlauftemperatur an Ihren Heizkörpern korrekt einstellen können. Eine wichtige Rolle spielt die Außentemperatur.

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