Grillkamin zieht nicht richtig (Tipps) | Gartenkamin kaputt?

Die Gäste sitzen bereits am Tisch und warten auf das Grillfleisch und Co., doch stattdessen macht sich nur unangenehmer Rauch breit. Eine Situation, die sich sicherlich niemand wünscht. Nun stellt sich die Frage, ob der Gartenkamin kaputt ist oder ob er einfach nicht mehr richtig zieht?

Das liegt vielleicht an dem sogenannten fehlenden Kamineffekt, denn warme Luft steigt in der Regel nach oben, um dort abzukühlen und die Temperatur der Umgebungsluft wieder anzunehmen.

Im folgenden Inhaltsverzeichnis haben wir für Sie alle Fragen hierzu übersichtlich dargestellt.

Warum zieht der Grillkamin nicht richtig?

Gerade im Herbst und im Frühjahr passiert es häufiger, dass es beim Anfeuern oder Heizen vom Kamin zu Problemen kommt. Da der Grillkamin meist in den kalten Monaten nicht genutzt wird, sollte zu Beginn der Schornstein einmal kontrolliert werden, um sich dort nicht vielleicht ein Vogelnest oder Zweige befinden. Ist das Fall sollten diese in jedem Fall entfernt werden, da die Luft sonst nicht nach oben abziehen kann.

Rauch Qualm Feuer Grillkamin Grillen

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Innentemperatur vom Schornstein deutlich niedriger als die Außentemperatur selber ist. Dadurch entsteht ein thermischer Auftrieb, der eine starke Rauchentwicklung verursacht. Der Schornstein kann die Rauchgase dementsprechend nicht weitergeben, weil er einfach zu kalt ist. Damit der Schornstein langsam Temperatur annimmt, eignet sich beispielsweise trockenes Anfeuerholz, Holzwolle oder Papier, um ihm langsam auf Temperatur zu bringen.

Ebenfalls sehr hilfreich kann ein sogenanntes Lockfeuer sein. Hierzu werden beispielsweise Zeitungsblätter oder ähnliches kontrolliert an der Schornsteinsohle abgebrannt. Auf diese Weise entsteht ein warmer Auftrieb von Verbrennungsgasen, so der Schornstein seinen eigenen Zug entwickeln kann, ohne dass es zu einer unschönen Rauchentwicklung kommt.

Die Wirkung von einem Rauchsauger?

Eine weitere Hilfe ist ohne Frage der Rauchsauger. Dieser ist in der Lage, den Druck im Schornstein zu erhöhen, so dass festsitzender Feinstaub oder Ruß ohne Weiteres wieder abziehen kann. Zudem wird das Anheizen beschleunigt und die Verbrennung verbessert, um einen erhöhten Wirkungsgrad zu erhalten. Gleichzeitig trägt der Rauchsauger dazu bei, dass das Verschlacken vom Schornstein verhindert wird und somit eine längere Lebensdauer gegeben ist.

Insbesondere wenn die Witterungsverhältnisse sich als ungünstig zum Grillen erweisen, sollte der Rauchsauger eingesetzt werden. Das ist häufig dann von Vorteil, wenn Fallwinde vorhanden sind, da diese die Abgase, die sich im Brennraum sammeln, direkt wieder zurückdrängen. Aber auch eine ungünstige Lage vom Grillkamin kann zu einer Nutzung von einem Rauchsauger führen.

Durch die Gase, die beim Verbrennungsvorgang entstehen, kann es durchaus zu einer Kohlenmonoxidvergiftung kommen, wenn nicht schnell für Abhilfe gesorgt wird. Aus diesem Grund sollte zusätzlich regelmäßig der Schornstein auf Risse untersucht werden, damit ein Rauchaustritt ungehindert möglich ist.

Sollten Beschädigungen festgestellt werden, empfiehlt es sich in jedem Fall diese richtig zu reparieren, bevor der Grillkamin wieder in Betrieb genommen wird. Denn nur wenn der Grillkamin in einem einwandfreien Zustand ist, zieht der Rauch ab und ermöglicht ein ungehindertes Grillen, auch in der kalten Jahreszeit.

Video über Restaurierung

Wenn Ihr Grillkamin in die Jahre gekommen ist, sollte auch die Fassadenfarbe aufgefrischt werden. Wie Sie diese erneuern, sehen Sie im folgenden Video.

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